Innovators Pitch

Innovators Pitch
Erfolgsentscheidend sind die frühzeitige Ideenbewertung und die sorgfältige Planung des sich anschließenden Entwicklungsprozesses. Um den Erfolg einer Leistung bereits im Entwicklungsprozess abzusichern, muss das Potenzial der Idee bewertet werden. Zu berücksichtigen sind dabei betriebswirtschaftliche Faktoren, vorhandene Ressourcen und die Gründerpersönlichkeit. Nach Abschluss der Bewertungsphase sollte ein abgerundetes Bild zum Erfolgspotenzial und den konkreten Anforderungen der Idee bezüglich einer Umsetzung vorliegen. Auf dieser Basis sollte eine fundierte Entscheidung für oder gegen die Ideenrealisierung möglich sein. Ziel des Innovators Pitchs ist die frühzeitige Bewertung und Selektion forschungsintensiver Erfindungen / Forschungsergebnisse / Technologien / Anfangsideen und die damit verbundene bedarfsorientierte Entwicklung.
Innovators Pitch 2009

- Präsentation der Forscher

- Expertenbewertung
Halle, 03.12.2009 – Innovators Pitch Gesundheitswesen
Im Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ fand der diesjährige Innovators Pitch zum Thema Gesundheitswesen statt. Die Veranstaltung war eine gemeinsame Aktion von Scidea – Innovative Gründungen aus der Wissenschaft, dem UFZ und Smile.medibiz.
In der Expertenrunde präsentieren sich die Teams „Biomimetische Nanokomposite“ von Herrn Dr. Sven Henning von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und „ARSOlux®- Arsenbiosensor“ vorgestellt durch Herrn Dr.-Ing. Khaja Zillus Rahman vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ.
Der Innovators Pitch ist ein Unterstützungsprogramm speziell für Forscher mit Kommerzialisierungsabsichten. Die Veranstaltung verfolgt das Ziel, Verwertungsideen aus der Wissenschaft frühzeitig und konstruktiv zu bewerten. Angelehnt an das Konzept des Elevator Pitch präsentiert ein Forschungsteam in einem mündlichen Vortrag von maximal 10 Minuten seine innovative Verwertungsidee vor einem ausgewählten Kompetenzteam. Anschließend ist die Aufgabe der Experten das kritische Hinterfragen des Verwertungspotentials der präsentierten Innovation. Gegebenenfalls werden gemeinsam Optimierungsansätze für Vermarktungs- und Finanzierungsmodelle besprochen.

- Anmerkungen der Experten
Halle, 18.06.2009 – Life Sciences: Markerproteine und Bioverfügbarkeitsstudien
Zum Thema Life Science traten zwei Projekte im Multimedia Zentrum (MMZ) in Halle (Saale) vor die Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft. Dieses Unterstützungsangebot von Scidea richtete sich an die beiden Forscher-Teams DyeAGNOSTICS (Dr. Jan Heise, Dr. Kai Naumann) und ProVisus Ophthalmics (Carsten Hoppe), welche mit ihren Kommerzialisierungsabsichten nach einen 10 min. Vortrag in den Dialog mit den Experten traten. Ziel dabei war es, dass Verwertungspotential der präsentierten Innovation entsprechend der jeweiligen Fachperspektive der Experten zu bewerten.
Direkt im Anschluss wurden im Rahmen des UNIVATIONS Gründer- und Unternehmertreffs im gleichen Hause die Gespräche in lockerer Atmosphäre fortgesetzt.
Innovators Pitch 2008

- Impressionen Innovators Pitch

- Nanokos

- Abendveranstaltung
Halle, 29.08.2008 – Auf dem Universitäts-Campus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg traten zum ersten Innovators Pitch die Teams „nanokos“ und „MeGa“ an, um sich vor einer Experten Jury aus Wissenschaftlern, Unternehmern und Kapitalgebern 10 Minuten zu präsentieren und einer frühzeitigen Ideenbewertung zu unterziehen.
Nach dem Vortrag des Teams „MeGa“ gab es anregende Diskussion mit sehr wichtigen und qualitativ hochwertigen Hinweisen für die Gründer, welche Schritte noch zu erfolgen haben, um ihr Projekt wirtschaftlich verwerten zu können. Die Fokussierung und Konzentration der Forschung auf ein Produkt war einheitlicher Tenor der Experten-Jury.
Auch das Team „nanokos“ konnte wichtige Informationen durch ein detailliertes Nachfragen der „wissenschaftlichen“ Jurymitglieder mitnehmen. Tenor der Jury war, dass weiterer großer Forschungsbedarf notwendig wäre, jedoch das Projektes Potenzial hat. Weiterhin gab es für den Gründer Herr Werner wichtige Hinweise, wie er den enormen Forschungsbedarf – insbesondere personellen Engpass – bewältigen kann.


